AfD-Politiker René Springer hat sich nach den Stichwahlen in Brandenburg zur politischen Situation geäußert. Dabei erklärte er, die sogenannte Brandmauer und die Beobachtung durch den Verfassungsschutz würden die AfD nicht schwächen, sondern stärken.
René Springer sieht AfD durch politische Abgrenzung gestärkt
Der AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer hat sich nach den Stichwahlen in Brandenburg zu den Wahlergebnissen und der politischen Situation seiner Partei geäußert. In einem Statement erklärte er: „Die Brandmauer der Altparteien und die politische Verfolgung durch den Verfassungsschutz schwächen uns nicht – sie stärken uns.“
Mit seiner Aussage bezog sich Springer auf die politische Abgrenzung anderer Parteien gegenüber der AfD sowie auf die Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz. Nach seiner Einschätzung hätten diese Maßnahmen der Partei nicht geschadet, sondern vielmehr zu zusätzlicher Unterstützung beigetragen.
Die Äußerung fiel im Zusammenhang mit den Stichwahlen in Brandenburg, bei denen die AfD erneut starke Wahlergebnisse erzielte. Die politische Einordnung der Partei sowie der Umgang anderer Parteien mit der AfD bleiben weiterhin Gegenstand intensiver öffentlicher und politischer Debatten.
Die AfD wird derzeit auf Bundesebene vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. Gegen diese Einstufung geht die Partei juristisch vor. Unabhängig davon wird die Diskussion über den politischen Umgang mit der AfD in Deutschland weiterhin kontrovers geführt.
Quelle: ZEIT Online (dpa), 20.10.2025
Bild: KI-Symbolbild